13. Ausgabe 2014

CDU will den Meisterbrief erhalten

Kunstwerk welches einen Bäckerjungen zeigt, der in weißer Schürze gekleidet gerade vier Brote aus dem Ofen holt

Auf Wunsch der CDU hält die Große Koalition am Meisterbrief fest. Das haben wir diese Woche mit einem Antrag und einer Debatte im Bundestag unterstrichen. Das deutsche Handwerk ist mit rund einer Million Betriebe und mehr als 5,3 Millionen Erwerbstätigen die tragende Säule des deutschen Mittelstandes. In über 130 Gewerken bilden Handwerksbetriebe rund 400.000 junge Menschen aus. Die Qualität „made in Germany“ wird dabei seit Jahrhunderten durch den Meisterbrief, auch „großer Befähigungsnachweis“ genannt, gesichert. Er trägt auch maßgeblich zum Erfolg der dualen Ausbildung bei, da in den reglementierten Berufen überdurchschnittlich viel ausgebildet wird. Die EU-Kommission sieht jedoch in der hohen Zahl von reglementierten Berufen in den Mitgliedstaaten eine Barriere für den Binnenmarkt und hält qualifikationsbezogene Zugangsbeschränkungen für tendenziell wirtschaftshemmend. 2004 wurde unter Rot-Grün eine Handwerksnovelle beschlossen, durch die insgesamt 53 zulassungspflichtige Gewerke zulassungsfrei wurden. Das sollte zu mehr Existenzgründungen, mehr Beschäftigung und mehr Umsatz führen. Mittlerweile hat die SPD ihre Haltung hier aber reumütig revidiert. Denn es kam anders: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sowie die durchschnittliche Betriebsgröße und die Marktverweildauer nahmen deutlich ab, ebenso die Ausbildungen. Die Zahl der Gesellenprüfungen ging beispielsweise im nicht mehr meisterpflichtigen Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerk von 1.665 im Jahr 2003 auf 658 im Jahr 2010 zurück; die Zahl der Meisterprüfungen sank von 557 auf 84! All das bestärkt uns als CDU/CSU-Bundestagsfraktion, die Liberalisierungsbestrebungen aus Brüssel zu bremsen. Wir wollen an der lang bewährten Tradition des Meisterbriefs festhalten.

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