9. Ausgabe 2014

Meine erste Delegationsreise: Kanada

Ute Bertrams Kanadareise: Blick auf großen Saal mit gläsernem Aufzug und vielen sichtbaren Ebenen

Um gute Entscheidungen für Deutschlands Zukunft zu treffen, ist es für uns Abgeordnete wichtig, bisweilen „über den Tellerrand“ zu gucken. Schließlich wird oft erst im Vergleich klar, was bei uns gut oder schlecht läuft. Mit acht Kollegen aus dem Gesundheitsausschuss war ich deshalb eine Woche in Kanada, um das dortige Niveau medizinischer Versorgung zu studieren. Kanadas gesamtes Gesundheitssystem ist steuerfinanziert — es gibt also keine Krankenkassen, sondern jeder Bürger hat „kostenlos“ Zugang zur Versorgung. Die Kanadier sind mit diesem System zufrieden, aber selbst meine Kollegen von der SPD oder den Grünen waren wie ich schnell überzeugt, dass unser umlagefinanziertes System sozialer und gerechter ist. Es gibt dort keine privaten Alternativen. Auf eine Operation oder einen Platz im Altersheim muss man so lange warten, bis die staatliche Zuteilung kommt. Das können bei einem Leistenbruch schon mal anderthalb Jahre sein. Und wer zum Zahnarzt geht, muss das komplett selbst tragen, genauso wie vom Hausarzt verschriebene Medikamente und Sehhilfen. Trotzdem sind die Kosten für die öffentliche Hand aus dem Ruder gelaufen. In dem Staat Britisch Columbia gehen beispielsweise ganze 48 Prozent der Wirtschaftsleistung in das Gesundheitssystem. Insgesamt war ich froh um unser deutsches System mit seinen 134 Krankenkassen und den vielen Wahlmöglichkeiten.

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