Brief aus Berlin 11. Ausgabe 2015Kultur und MedienTTIPUnesco

Schadet TTIP der Kultur?

Kontroverse Diskussion in der AG TTIP zum Thema „Kulturelle Vielfalt“

Schadet TTIP der Kultur? Das ist die Frage, die Kulturschaffende und Kulturpolitiker gleichermaßen umtreibt. Die kulturelle Vielfalt, zu deren Schutz sich Deutschland und die Europäische Union mit einer UNESCO-Konvention verpflichtet haben, darf unter keinen Umständen dem Abbau von Handelshemmnissen weichen. Darüber sind sich die Parteien einig. Wie genau unsere Kulturlandschaft in all ihren Facetten (Rundfunk, Film, Theater, Bücher) in Zukunft gestaltet sein wird, wurde in der AG TTIP heftig diskutiert. Besonders die digitale Entwicklung stand im Fokus der Fachrunde, an der Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters, Dr. Verena Metze-Mangold, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, sowie der Leiter des Brüsseler ZDF-Büros, Pascal Albrechtskirchinger, teilnahmen. Die Wirtschaftspolitiker der CDU/CSU-Fraktion, die der Arbeitsgruppe angehören, sehen TTIP natürlich in erster Linie als große Chance für die Exportnation Deutschland. Auch ich befürworte das Handelsabkommens mit den USA. Doch wir müssen wissen, welchen Einfluss TTIP auf die Kreativwirtschaft haben könnte. Die fortschreitende Digitalisierung hat besonders gravierende Auswirkungen auf den Rundfunk und die Filmwirtschaft. Anbieter wie Netflix, die populäre amerikanische Serien (etwa den Politthriller „House of Cards“) auf ihren eigenen Plattformen ausstrahlen, könnten durch TTIP eine noch größere Marktmacht entwickeln. Fest steht, dass wir das Gespräch zwischen Wirtschafts- und Medienvertretern weiterführen müssen – das Fachgespräch war dafür ein erfolgreicher Auftakt!

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