Gesundheit

Eine Chance für (Flüchtlings-)Kinder

Ute Bertram und Adolf Windorfer sitzen am Tisch im Bundestagsbüro

Im Gesundsheitsausschuss des Deutschen Bundestages bin ich für meine Fraktion für alle Fragen rund um die psychologische und psychiatrische Versorgung in Deutschland zuständig. Seit im letzten Jahr so viele Menschen zu uns geflohen sind, beschäftigt uns dabei politisch auch die Frage: Welche psychologische Hilfe sollten wir den Flüchtlingen zukommen lassen?

Oft sind es die Frauen, die Hilfe brauchen – und oft ist es schwierig, überhaupt an sie heranzukommen. Hier hat die gemeinnützige Stiftung „Eine Chance für Kinder“ ein gutes neues Format entwickelt. Frauen mit jungen Kindern und Neugeborenen schickt sie so genannte „Familienhebammen“ nach Hause. Über den regelmäßigen Besuch und das Besprechen allgemeiner gesundheitlicher Fragen entwickelt sich im besten Fall ein Vertrauensverhältnis. Diesen Zugang kann die Sozialarbeiterin nutzen, um bei der Frau für einen Sprachkurs oder andere integrationsfördernde Maßnahmen zu werben. Die Erfahrung von „Eine Chance für Kinder“: Wenn die Frau sich innerlich für das Angekommen in Deutschland öffnet, dann folgt die ganze Familie! Das muss allerdings im ersten Jahr nach der Ankunft in Deutschland passieren. Viele psychische Probleme können so frühzeitig verhindert oder kanalisiert werden. Das erleichtert den gesamten Integrationsprozess.

Kuratoriumsvorsitzender Prof. Dr. A. Windorfer stellte das Projekt letzte Woche bei mir vor. Wir besprachen, welche Unterstützung das Programm benötigt, und wie man möglichst viele Frauen in den Genuss dieser „frühen Hilfe“ kommen lassen kann. Für dieses sinnvolle Projekt werde ich mich gern einsetzen!

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