FlüchtlingspolitikKultur und Medien

Was die Deutsche Welle für Flüchtlinge tut

Ute Bertram vor dem Eingang der Deutschen Welle

Haben Sie schon einmal von der Deutschen Welle (DW) gehört? Wahrscheinlich schon. Wissen Sie aber auch, was sie für Flüchtlinge tut? Diese Sitzungswoche in Berlin startete für mich mit einer Klausurtagung der Arbeitsgruppe Kultur und Medien der CDU/CSU-Fraktion. Der Intendant der DW, Peter Limbourg, erzählte uns von der vielfältigen Arbeit des öffentlich-rechtlich organisierten Unternehmens. Sie ist der größte Einzelposten im Kulturhaushalt des Bundes und das mit gutem Grund!

Als Auslandssender Deutschlands bietet die Deutsche Welle Informationen über Radio und Internet in 30 Sprachen. Das englischsprachige TV-Programm ist seit 2015 sogar fast weltweit zu empfangen. Damit ist es eine wichtige Stimme Deutschlands im Ausland. Auch auf Deutsch, Spanisch und vor allem Arabisch steht das TV-Programm zur Verfügung. Dabei hat die DW im Vergleich wesentlich weniger Budget zur Verfügung als ihre „Konkurrenten“ Russia Today, Al Jazeera, France 24 oder die BBC. Es ist umso beeindruckender, was sie daraus macht!

Die Deutsche Welle wendet sich auch direkt an Flüchtlinge oder solche, die es werden könnten. Sie versucht dabei zu verhindern, dass Menschen auf Grund falscher Hoffnungen ihr letztes Geld für eine Flucht ausgeben, wenn sie nur geringe Chancen auf Asyl haben. Die DW begann schon Mitte 2015, Sonderprogramme zu Flüchtlingsthemen anzubieten. Reporter begleiten Flüchtlinge oder berichten von der deutschen Willkommenskultur, aber auch von Unterbringungsproblemen sowie Anschlägen auf Flüchtlingsheime. Seit September 2015 gibt es nun auch ein Onlineportal der DW namens „Erste Schritte“ extra für Asylsuchende mit wichtigen Infos über Ankommen, Alltag und Asyl. Dieses Programm ist neben Deutsch auch auf Arabisch, Englisch, Paschtu, Dari und Urdu verfügbar. Dazu gibt es dort auch Deutschkurse und langsam gesprochene Nachrichten. Ein Einsteigerkurs soll nun 2016 auch als kostenlose App angeboten werden. Toll!

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