HildesheimWahlkreis

Zukunftsdialog Heimatstuben und Vertriebenenverbände

Fachgespräch mit dem vertriebenenpolitischen Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in Hildesheim

Klaus Brähmig, Ute Bertram und Bernward Trouw vor einem roten, kunstvoll verzierten Fachwerkhaus

Die Zukunft der Heimatstuben in meinem Wahlkreis stand im Mittelpunkt eines Fachgesprächs, zu dem ich am 2. Juni 2015 nach Hildesheim eingeladen hatte. Gemeinsam mit meinem Kollegen Klaus Brähmig, dem  Sprecher der Aussiedler und Minderheiten der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, diskutierte ich mit 20 Fachleuten, u. a. aus Siebenbürgen, Schlesien und dem Karpatenland, die zum Teil selbst aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Als Mitglied des Kuratoriums Hirschberg liegen mir die Belange der Menschen, die Flucht und Vertreibung erlebt haben oder aus der eigenen Familiengeschichte kennen, besonders am Herzen. Es freute mich sehr, dass ich Klaus Brähmig für den Dialog mit den Betroffenen gewinnen konnte.

Das Treffen zeigte vor allem den unermüdlichen Einsatz der Freiwilligen, die aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten stammen und sich um die Bewahrung der Traditionen und die Pflege des kulturellen Erbes ihrer Vorfahren bemühen.

Auch wenn die Vorstellungen der verschiedenen Vereine oft auseinander gehen und unterschiedliche Ansichten von einer angemessenen Bewahrung der Vergangenheit bestehen, eine Sorge einte alle Anwesenden: Wie soll es ohne entsprechenden Nachwuchs weitergehen? Die Gefahr ist groß, dass wertvolle Gegenstände und Dokumente ins Ausland oder in große Sammlungen in ganz Deutschland abwandern, weil sich in der Region niemand mehr findet, der sich zum Beispiel um ein Heimatmuseum kümmern kann und will.

Klaus Brähmig kann die Ängste der Betroffenen nachvollziehen. Er regte jedoch an, noch mehr an einem Strang zu ziehen, damit ein reiches und lebendiges Erbe in allen Regionen Deutschlands aufrechterhalten bleibt, das gerade für die schulische Bildung der jungen Generation unersetzlich ist.

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