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TTIP-Mittagsgespräch in Hildesheim: Ute Bertram diskutiert über die Chancen des Freihandelsabkommens

Unter dem Motto „Wer profitiert vom Freihandelsabkommen TTIP?“ diskutierten am vergangenen Mittwoch auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung die Hildesheimer Bundestagsabgeordnete Ute Bertram und der Handelsexperte der EU-Kommission Lutz Güllner mit interessierten Hildesheimer Bürgerinnen und Bürgern.

Für Ute Bertram war es ein besonderes Anliegen, den Menschen in ihrem Wahlkreis die Verhandlungen in Brüssel näher zu bringen, und so standen sie und Lutz Güllner dem bunt gemischten Publikum eine Stunde lang Rede und Antwort. Themen wie Lebensmittel-, Gesundheits- und Umweltniveaus wurden besonders häufig angesprochen. Güllner versicherte, dass es in keinem der Bereiche Angleichungen „nach unten“ geben werde. Das „Chlorhühnchen“ oder hormonbehandeltes Rindfleisch bekämen auch nach Inkrafttreten von TTIP keine Zulassung für den europäischen Markt. Zum jüngst heftig diskutierten Investor-Staats-Schiedsverfahren bemerkte Güllner, es gebe dort „gewaltigen Nachbesserungs- bedarf“. Wichtig sei ein klares System, das regelt, unter welchen Bedingungen geklagt werden dürfe. Außerdem seien die Wahl der Richter sowie die transparente Verhandlungsführung entscheidend.

Ute Bertram ist sich sicher: „Die Veranstaltung war ein weiterer Schritt, um TTIP verständlicher, transparenter zu machen und von Schreckensmeldungen zurück zu einer zielorientierten Sachdebatte zu finden.“

Hildesheim, 8. Juni 2015

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