Pressemitteilung

Ute Bertram: Breitbandausbau im Landkreis insgesamt gut

Der Ausbau des Breitbandes im Landkreis kann nach Auffassung der Hildesheimer Bundestagsabgeordneten Ute Bertram als insgesamt gut bezeichnet werden. Im Vergleich zum Jahr 2010 habe der Versorgungsgrad im Kreis bis Ende 2014 deutlich zugelegt. „Aber es gibt noch Lücken, die geschlossen werden müssen.“ ergänzte sie.

Wie sich aus einer Gesamtübersicht des TÜV Rheinland im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur ergibt, gehört der Landkreis Hildesheim beim bundesweiten Vergleich des Breitbandausbaus zur Spitzengruppe.

Allerdings muss genauer hingeschaut werden: Während bei Netzen mit bis zu 2 Mbit/s eine Vollversorgung der Haushalte vorliegt, ist dies bei Netzen mit bis zu 6 Mbit/s zu fast 96 % der Fall. Bei Netzen mit bis zu 16 Mbit/s (80 %), 30 Mbit/S (71,5 %) und ab 50 Mbit/s (64,3 %) gibt es noch beträchtlichen Bedarf am weiteren Ausbau. Bei der LTE-Technik (Mobilfunk) liegt ein Versorgungsgrad von 97 % vor.

Auch die Versorgung in den einzelnen Ortschaften ist keineswegs einheitlich. Die beste Versorgung weisen die Städte Hildesheim und Gronau auf. Demgegenüber gibt es gerade in kleineren Ortschaften im Südkreis vielfach noch eine drastische Unterversorgung an leistungsfähigen Netzen. Manchmal liegen Glanz und Elend auch dicht beieinander. So warten die Orte Brüggen und Despetal noch auf den Startschuss zum Aufbau eines leistungsfähigen Netzes, während die Haushalte in der Stadt Gronau sich einer nahezu vollständigen digitalen Versorgung erfreuen können. Ute Bertram: „Wir sind nicht am Ziel, aber auf der Zielgeraden. Die Breitbandverfügbarkeit ist ein wesentlicher Baustein für unsere Zukunftsfähigkeit. Ich bin sicher, dass der Koalitionsvertrag, der bis 2018 eine flächendeckende Grundversorgung mit mindestens 50 Mbit/s in ganz Deutschland vorsieht, eingehalten wird und damit auch im Landkreis die letzten Schwachstellen beseitigt werden.“

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