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Ute Bertram: Mehr Qualität durch das neue Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz

Der Deutsche Bundestag hat heute das Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (HHVG) beschlossen. Die Hildesheimer Bundestagsabgeordnete Ute Bertram sieht hierin einen wichtigen Beitrag zu einer verbesserten Gesundheitsversorgung. Ute Bertram: „Das HHVG stärkt Patienten und Leistungserbringer in gleichem Maße.“

Im Mittelpunkt des Gesetzes stehen Verbesserungen bei der Versorgung der Patienten mit Hilfsmitteln. Dazu wird das mittlerweile veraltete Hilfsmittelverzeichnis aktualisiert und regelmäßig fortgeschrieben. Außerdem werden für Hilfsmittel Standards für die Produkt- und Leistungsqualität festgelegt. Gerade im Bereich der Inkontinenzmittel, der in den letzten Jahren zu vielen Beschwerden geführt hat, wird das neue Gesetz spürbar helfen. Und: Innovative Produkte sollen schneller auf den Markt kommen. Schließlich sollen die Patienten umfassend über die Produkte informiert werden, damit sie eine Auswahlmöglichkeit haben.

Das HHVG sieht überdies als Modellvorhaben intensivere Behandlungsmöglichkeiten durch Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen vor. „Zukünftig darf der Therapeut durch eine Blankoverordnung selbst über die Art und Dauer der Therapie und die Frequenz der Behandlungseinheiten bestimmen“, so Ute Bertram. Auch die Vergütungssituation der Therapeuten soll verbessert werden. „Sie leisten einen sehr wertvollen Beitrag in der Gesundheitsversorgung und verdienen eine leistungsgerechte Entlohnung.“ appellierte Bertram. „Es geht auch darum, junge Menschen für den Beruf des Therapeuten zu gewinnen.“

Auch der Mutterschutz wird verbessert: Endlich erhalten schwangere Frauen, die selbständig sind, über die private Krankenversicherungen eine finanzielle Absicherung für die Zeit vor und nach der Entbindung. Kindererziehungszeiten können zusätzlich auf die Krankenversicherung der Rentner angerechnet werden.

Ute Bertram zum heute beschlossenen Gesetz: „Wir stärken die Patienten, verbessern die Situation der Therapeuten und schaffen eine Hilfsmittelversorgung, die sich an der Qualität orientiert. Ich freue mich, dass das Gesetz beschlossen wurde und in Kürze in Kraft tritt.“

Berlin/Hildesheim, 17.02.2017

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