Pressemitteilung

„Ute Bertram: „PEPP statt Black Box“ Alfelderin hält erste Rede im Bundestag“

Die Hildesheimer Abgeordnete Ute Bertram hat am Freitag im Deutschen Bundestag ihre erste Rede gehalten. Die in Alfeld beheimatete Bertram ist Mitglied im Gesundheitsausschuss des Bundestages und dort für alle Fragen rund um Psychosomatik und Psychiatrie zuständig. Daher sprach sie im Plenum des Bundestages für die CDU/CSU-Fraktion über die „Einführung eines neuen Entgeltsystems in der Psychiatrie und Psychologie (PEPP)“. Die Große Koalition will die Vergütungen in diesem Bereich neu regeln.

Bertram, die als erste Rednerin der Koalition zu Wort kam, legte dar, dass das gegenwärtige Vergütungssystem einer „Black Box“ gleiche: Wer wofür wie viel Geld bekommt, müsse deutlich transparenter werden. Statt wie bisher einheitliche Pauschalbeträge zu zahlen, müssten die Leistungen der Krankenhäuser spezifischer vergütet werden. Sie hob deshalb das „lernende System“ hervor, mit dem die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherungen die neuen Vergütungssätze bis 2021 festlegen werden. Bertram rief Verbände und Politik dazu auf, sich an diesem Einführungsprozess konstruktiv zu beteiligen: „Das jetzige System ist ungerecht. Schon deshalb besteht Reformbedarf – und auch vor dem Hintergrund, dass wir einer wachsenden Anzahl psychischer Erkrankungen gegenüberstehen. Hierauf muss sich unser Gesundheitssystem einstellen.“

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