Pressemitteilung

Ute Bertram zu SuedLink: „TenneT muss offen und ehrlich vorgehen“

Die Hildesheimer Bundestagsabgeordnete Ute Bertram hat an die Niedersächsische Landregierung appelliert, die Firma TenneT zu einer offenen Vorgehensweise bei der Planung der SuedLink-Trasse anzuhalten. Hintergrund ist die Planung einer Höchstspannungsleitung von Schleswig- Holstein nach Bayern, um den an der Küste zu erzeugenden Strom nach Süddeutschland transportieren zu können.

Ende Februar hatte TenneT eine Vorzugsvariante vorgestellt, die im Landkreis Hildesheim zwischen Algermissen und Elze verlaufen soll. Es gebe – so TenneT – auch zwei weitere Varianten, die aber selbst auf Nachfrage nicht näher erläutert worden sind. Hierzu schrieb Ute Bertram an den auch für die Raumplanung zuständigen Niedersächsischen Landwirtschaftsminister Christian Meyer, für diese Haltung fehle ihr jegliches Verständnis. Weiter schrieb Ute Bertram: „Im Landkreis Hildesheim und speziell in den voraussichtlich betroffenen Gemeinden stößt die Trassenführung vor allem insoweit auf Unverständnis, als sie ab Verden nach Osten abknickt, um südlich des Landkreises Hildesheim wieder nach Westen zu schwenken. Dies führt augenscheinlich zu einer Verlängerung der Trassenführung, was auch zu höheren Herstellungs- und Transportkosten führen müsste.“

Ute Bertram weiter: „Ich betrachte es auch als meine Pflicht, im Interesse des Gemeinwohls die unvermeidbaren Konflikte mitzutragen und auszuhalten. Dies setzt jedoch voraus, dass der Diskussionsprozess offen geführt wird und auf plausible Fragen nachvollziehbare Antworten gegeben werden. Andernfalls entsteht unausweichlich Misstrauen, das keinem Akteur und keinem Betroffenen dienen kann.“

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