Pressemitteilung

Ute Bertram zu SuedLink: „TenneT will die Bürger mitnehmen“

Die Hildesheimer Bundestagsabgeordnete Ute Bertram hat den festen Eindruck gewonnen, dass TenneT beim weiteren Verlauf der Vorplanung für die SuedLink-Trasse von Wilster (bei Hamburg) nach Grafenrheinfeld (Bayern) den Einwendungen von Bürgerinitiativen und auch einzelner Bürger ernsthaft Rechnung tragen will. In einem Gespräch im Deutschen Bundestag, an dem Bundestagsabgeordnete aus den betroffenen Wahlkreisen sowie Vertreter von TenneT und der Bundesnetzagentur teilgenommen haben, wurde der aktuelle Stand zum Bau dieser Gleichstromtrasse erläutert:

Der bislang bekannte Trassenverlauf besitzt danach aus der Sicht von TenneT eine Ungenauigkeit von 1.000 Metern, innerhalb dieses Korridors seien Festlegungen noch zu treffen. Hierbei wolle TenneT auf die Vorschläge von Bürgerinitiativen eingehen, soweit dies möglich sei. Dazu hat Tennet Regionalbeauftragte eingesetzt, die für die Vorplanung und Diskussion in ihren jeweiligen Abschnitten zuständig sind.

TenneT geht davon aus, dass der Prozess der Feinplanung bis zum kommenden September abgeschlossen werden kann. Auf der dann erarbeiteten Grundlage sollen die Antragsunterlagen zur Genehmigung der Bundesnetzagentur im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens vorgelegt werden. Diese wird dann die gesetzlich vorgeschriebenen öffentlichen Antragskonferenzen durchführen, in der nochmals Einwendungen vorgebracht werden können.

Ute Bertram: „Ich bin überzeugt, TenneT meint es ehrlich. Die Regierungskoalition wird ihr Ziel, SuedLink zu bauen, wegen der notwendigen Energiewende nicht aufgeben. Und TenneT nimmt die Einwände der Bürger ernst, auch wenn wir heute schon wissen, dass nicht allen Bedenken Rechnung getragen werden kann. Unbefriedigend ist sicherlich, dass viele Menschen auch Sorgen haben, es könnten langfristig nachteilige Folgen wegen elektromagnetischer Felder entstehen. Derartige Folgen sind aber nicht belegt und ein Negativbeweis ist wissenschaftlich nicht möglich. Mit einer solchen Perfektionslücke werden wir alle leben müssen.“

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