Pressemitteilung

„Wer als junger Mensch nicht ins Theater geht, wird das im Alter auch nicht tun.“

Ute Bertram lud in Berlin zum Fachgespräch über Kulturpolitik im demografischen Wandel

Wir werden „älter, bunter, weniger“ – diese demografische Entwicklung ist im Hildesheimer Landkreis deutlich zu spüren. Deutschlandweit müssen immer mehr Kommunen in ländlichen Regionen gegensteuern, um eine lebendige Gemeinschaft zu erhalten.

Dazu gehört auch ein attraktives kulturelles Angebot. Das allerdings ist in Zeiten knapper kommunaler Kassen oft schwierig aufrecht zu erhalten. Also was tun? Die Hildesheimer Bundestagsabgeordnete Ute Bertram (CDU) lud jetzt nach Berlin zum Fachgespräch. Mit Experten aus Bund, Ländern und Kommunen diskutierte sie, wie die Kulturpolitik auch Senioren, Migranten und junge Familien erreichen kann – und das mit sinkendem Budget. „Wir merken ganz klar, dass wir mehr innovative Partnerschaften mit Privatakteuren brauchen. Außerdem muss die Breiten- und Laienkultur mehr Anerkennung erfahren. Und die Antragstellung für Fördermittel muss leichter werden,“ fasst Ute Bertram ein paar Ergebnisse zusammen. „Vor allem aber müssen wir den Nachwuchs erreichen. Wer als junger Mensch nicht ins Theater geht, wird das im Alter auch nicht tun. Auch wenn sie weniger werden: Jugendliche – mit und ohne Migrationshintergrund – sind weiterhin die Zukunft jeder Kommune.“

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